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Breaking the plastic wave

BIOGENESIS™ ONE - SYSTEMISCHER BATCHREAKTOR FÜR DIE ADAPTIVE PRODUKTION FUNKTIONALER BIOPOLYMERE​
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Biopolymere – technisch möglich, wirtschaftlich selten realisiert

Die industrielle Herstellung biobasierter Materialien ist technologisch ausgereift – aber strukturell nicht tragfähig.
Ein Großteil der derzeit eingesetzten Reaktorsysteme in der Biopolymerverarbeitung arbeitet unterhalb der wirtschaftlichen Schwelle:

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  • Ein Reaktor pro Verfahren

  • Hohe Investitionskosten (2–5 Mio. € pro Einheit)

  • Komplexe Infrastruktur, validierungsintensiv, wartungsaufwendig

  • Geringe Jahresauslastung – vielfach unter 30 %, je nach Rohstoffverfügbarkeit, Saison oder Marktverschiebung

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Zahlreiche Anlagen stehen mehr als die Hälfte der Zeit still – nicht aus technischem Versagen, sondern weil das System keine Umstellung erlaubt.
Die Konsequenz: hohe Fixkosten, geringe Rendite, begrenzte Skalierbarkeit.

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Das Problem ist nicht der Rohstoff – es ist die Architektur

Die aktuelle Anlagentechnologie in der Biopolymerverarbeitung orientiert sich überwiegend an den Standards der Pharma‑ und Lebensmittelindustrie:
Monoline-Reaktoren, die auf ein spezifisches Verfahren, eine Rohstoffklasse oder eine definierte Prozessumgebung ausgelegt sind.
Steriltechnik, Validierungspflicht und hochspezialisierte Linienführung sind dort sinnvoll – in der modularen Biopolymerproduktion jedoch oft überdimensioniert, schwer skalierbar und wirtschaftlich nicht tragfähig.

Was fehlt, ist ein robuster, flexibler Systemansatz, der zwischen verschiedenen Biopolymerprozessen umschaltbar ist – ohne Stillstand, ohne Zusatzinvestition, ohne Rohstoffbindung.

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Warum wir BIOGENESIS™ ONE entwickelt haben?

Die technologische Reife vieler Biopolymere steht in keinem Verhältnis zur Infrastruktur, mit der sie verarbeitet werden sollen.
Wir haben uns gefragt: Wie kann eine Branche skalieren, wenn ihre Produktionssysteme nicht mitwachsen können?

Was heute fehlt, ist nicht Know-how – sondern ein Werkzeug, das sich an die Realität anpasst:

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  • an schwankende Rohstoffverfügbarkeit

  • an neue Materialien

  • an sich verändernde Märkte

  • und an Unternehmen, die keine 5-Millionen-Anlage finanzieren können.

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BIOGENESIS™ ONE ist unsere Antwort auf diese strukturelle Lücke.
Nicht als Speziallösung für Einzelstoffe, sondern als modularer Reaktor für vielseitige Biopolymerprozesse – wirtschaftlich, skalierbar und dezentral einsetzbar.

Unser Ziel war es, ein System zu schaffen, das:

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  • die Produktionskosten radikal senkt

  • die Auslastung deutlich erhöht

  • saisonale und regionale Verarbeitung ermöglicht

  • keine Spezialisierung auf nur eine Rohstofflinie erzwingt

  • und damit die Markteintrittsbarriere für biobasierte Produkte senkt

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Mit einem Stückpreis von unter 250.000 Euro ist BIOGENESIS™ ONE in der Lage, was klassische Spezialanlagen nicht leisten können:
Vollwertige Produktion – bei einem Zehntel der Investition.

Wir verstehen diesen Reaktor nicht als Lösung für ein einzelnes Verfahren, sondern als Infrastrukturbaustein für eine Industrie, die flexibler, unabhängiger und realitätsnäher werden muss.

Zukunftsfähigkeit entsteht dort, wo Systeme flexibel bleiben – nicht dort, wo sie sich festlegen.
Deshalb haben wir ein System gebaut, das sich nicht festlegt – sondern verfügbar bleibt.

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​Was der Reaktor leisten kann

​BIOGENESIS™ ONE ist eine prozessoffene, hygienisch konstruierte Reaktoreinheit für den industriellen Einsatz in Lebensmittel- und Pharmaprozessen.
Er wurde aus Edelstahl 316L, mit totraumarmer Geometrie, beiz-/passivierten Innenoberflächen, FDA-/EU-konformen Dichtsystemen und optionaler ATEX-Zonenausführung entwickelt.

​Der Reaktor erlaubt die Durchführung unterschiedlicher verfahrenstechnischer Prozessklassen innerhalb eines Systems:

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  • thermische Aufschlüsse (säure-, alkalisch-, enzymgestützt)

  • kontrollierte Fermentationsprozesse (aerob/anaerob, hygienisch geführt)

  • extraktive Trennverfahren unter Einsatz von Lösungsmitteln (z. B. Ethanol, Aceton)

  • Dispergierung, Emulsionsführung, Mischvorgänge

  • Wasch-, Neutralisations-, Dekantier- und Rückgewinnungsschritte

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Die Einheit ist modular skalierbar, rohstoffunabhängig betreibbar und für diskontinuierliche Mehrproduktnutzung ausgelegt.
Ein Wechsel des Verfahrens erfolgt ohne Umbauten, durch einfache Umrüstung der Rührorgane und Anpassung der Prozessparameter.

Lebensmittelkontakt, pharmanahe Produktion, Wirkstoffträgerherstellung, Grundstoffverarbeitung – alles ist mit dem gleichen System abbildbar.
Die Bauweise erfüllt die Anforderungen an:

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  • Reinigung über CIP-Sprühkugel

  • Erdung und Explosionsschutz

  • HEPA-geregelte Abgasführung

  • Batchgrößen von bis zu 500 kg Trockenmasse

  • Prozessvolumen bis 4.000 L

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Der Reaktor ist nicht produktgebunden, sondern systemisch gedacht.
Er ersetzt Speziallinien durch ein einziges, robustes System, das sowohl validierbar als auch realwirtschaftlich betreibbar ist.

BIOGENESIS™ ONE ist eine GMP-kompatible, prozesschemisch offene Reaktoreinheit für differenzierte Anwendungen in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, gebaut nicht für ein Verfahren, sondern für die Anforderungen der Realität.

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Die Konstruktion des BIOGENESIS™ ONE erfolgt in Zusammenarbeit mit der Hochschule Zittau.
Alle CAD-Daten, Funktionseinheiten und technischen Spezifikationen sind abgeschlossen.
Der Prototyp bildet die Grundlage für die übertragbare Serienfertigung.

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Ein Reaktor, der nicht für eine Branche gebaut wurde – sondern für reale Produktionsbedingungen in einer Industrie, die sich verändern muss.
KONTAKT

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NATURATECH® GmbH

Hintermättli 1

5506 Mägenwil - CH​​​​

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www.naturatech.swiss​​​​

info@naturatech.swiss

+41 62 887 24 24

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